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Impulse und Inspirationen aus dem Urfeld rund um Bewusstsein, Herzkompetenz und Körperweisheit


Wenn Du diesen Schuppen im Allgäu in Oberzollhaus betrittst, bekommst Du ein Gefühl davon, wie sich das anfühlt, wenn die Zeit stehen geblieben ist.

Uralte Spinnweben schaffen eine Atmosphäre, die uns in die Vergangenheit zurückholt. Die weißen Fäden ragen in das Dunkel.

Eine andere Welt aus einer anderen Zeit tut sich auf. Der Staub von Jahren hat sich drübergelegt.

Eine Oase der Ruhe paart sich mit dem beklemmenden Gefühl, eingesponnen in eine andere Welt.

Der Raum ist ein Meisterwerk der Spinnkunst. Die Gedanken spinnen sich ein Netz, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint.

Alles erscheint mystisch und vergangen, in eine Zeit versetzt, die weit zurück liegt.

Das Schwarz der vergangen Zeit, aus denen die Spinnweben auftauchen, verkörpert  das Unbewusste, das den aktuellen Blick nach draußen verschleiert.

Ungetrübter Aus- und Durchblick, loslassen von alten eingewobenen Konzepten und Konditionierungen.

Es geht um die eigene und wahre Freiheit, das wahre Selbst, das frei und wahr ist, im Hier und Jetzt.

In dem Netz der Spinne der Vergangenheit und Zukunft sind wir eingeschlossen im kleinen Selbst, das Bilder spinnt. Sie halten uns von unserem wahren Bewusstsein ab und führen uns weg von unserer wahren Natur des Geistes.

Wir lernen wieder wie ein Kind zu sehen, für das alles neu ist, frei und neutral, in einem Raum der Materie, die nur ganz ganz wenig ausmacht, denn wir sind aus "leerem Raum". 

 

Über den Autor:

Claus Jürgen Meereis

ist leidenschaftlicher Fotograf
und meditativer Gedankenwanderer
aus München.

 


"Wenn wir uns von der Identifikation mit dem Ich-Konzept lösen, manifestiert sich Space - ein inneres Feld, das sich anfühlt wie ein leerer Raum. Es ist jedoch ein Bewusstseinszustand, eine pure Manifestation des Seins."
A.H. Almaas

Im Labyrinth des spirituellen Marktplatzes sehen wir sie inzwischen überall: Konzepte über Konzepte: Brands, Marken, Wunderheiler, selbsternannte Experten, Lizenzen auf alles Mögliche und immer neue Methoden - Hauptsache "irgendwas mit Quanten" ...

Spiritualität ist wie vieles in der Welt zum Konsumgut mutiert.  Auf Hochglanz poliert wird sie angepriesen - ein Wachstumsmarkt, der mit schnellem Geld und sofortigen Ergebnissen lockt. Erleuchtung kann als Seminar gebucht werden, Heilung und Erfolg sind garantiert... in 2 Schritten, 21 Tagen, 3 Modulen ... ganz bequem online und neuerdings auch per App.

All das wird früher oder später weichen: entweder durch innere Selbsterforschung und Erkenntnis oder in Phasen schmerzhafter Desillusionierung nach jahrelangen Irrwegen, Sackgassen und (Selbst-)täuschungen.

Warum ist das so? Konzepte sind vom Verstand geschaffene fiktive 'Behältnisse' - leere Begriffshülsen gefüllt mit Wortmagie, die das Grenzenlose, Raumlose und Zeitlose binden und augenblicklich erstarren lassen. Es ist nicht mehr DAS, es ist etwas anderes.

Aus dem ewig wandelbaren Leben wird ein losgelöstes, lebloses Objekt, von dem Viele noch immer glauben, dass sie es vermarkten, verkaufen, lizensieren, kaufen, konsumieren oder endlos vermehren können ...

Ziele, Wege, Prozesse und Angebote der Selbstverbesserung sind ähnliche Behältnisse - fiktive Trittsteine aufgereiht entlang linearer Zeit. Sie vermitteln uns das Gefühl, wir würden uns von A nach B bewegen oder weiterentwickeln, beruhen jedoch auf einem grundlegenden Irrtum.

Wenn wir eine Sprache, einen Beruf oder Autofahren lernen wollen, braucht es sowohl ein Ziel und einen Prozess des Lernens, für den wir Zeit benötigen. Dasselbe Prinzip wurde aber irgendwann einfach auf Spiritualität und die Innenwelt übertragen. Der Markt mit entsprechenden Angeboten boomt, weil die Grenzen eben erst zeitversetzt sichtbar werden!

Doch Grenzen sind unausweichlich. Wir erinnern uns an Truman, der in dem Film "Die Truman Show" an die Kulissen der eigens für ihn geschaffenen (Gefängnis-)Welt stösst, die bislang alles war, was er kannte. Sein Himmel war eben doch nur ein künstliches Konstrukt!

Worin liegt nun das Mißverständnis? Im Glauben, dass das was wir erreichen wollen - Erfolg, Glück, Erleuchtung, Zufriedenheit - ein feststehender Fixpunkt ist, zu dem ein linearer Weg durch die Zeit führt, den wir irgendwann (in der Zukunft) erreichen werden. Doch wenn wir ganz genau hinsehen können wir erkennen, dass dieser Fixpunkt um erreichbar zu sein, unveränderlich, festgeschrieben und definiert sein muss - in Raum und Zeit!

Die Schöpfung, das Leben, Energie - alles ist ständig im Wandel und in Bewegung. Fluide. Wenn wir versuchen sie zu definieren und statisch zu fixieren, wird das Original augenblicklich zur Kopie - begrenzt auf den Raum und eingefroren in der linearen Zeit ! Eine künstliche Matrix, die das Echte ersetzt.

Die vom Verstand erdachten Behältnisse sind Maya (sanskrit: Illusion, Zauberei), allesamt Schall und Rauch - wie des Kaisers neue Kleider!

Sind wir bereit für die (unbequeme) Wahrheit: der Kaiser ist nackt !?
Dann hören wir auf, uns mit der Kopie zufrieden zu geben!

Wir selbst sind das Original, nach dem wir suchen, das jedoch in Zeit und Raum weder gefunden noch erreicht werden kann ...


Ja, es gibt sie !
Schauen wir uns einige zusammen an:

1. Radikale Ehrlichkeit im Erkennen was gerade ist.
Ohne aus der eigenen Konditionierung / Motivation heraus eine Illusion des ersehnten Gegenteils zu erschaffen, das man entwickeln oder zu dem man sich entwickeln möchte.

Das "was-IST" ist Fakt. Das "was-wäre-WENN" ist es nicht. Wenn wir uns nicht dem stellen was gerade da ist – dem Zustand der Welt, unserem eigenen Schmerz, Wertungen, Erwartungen, Widerständen, Ängsten, Isolation usw. - werden wir weiterhin Gefangene unserer Illusionen, Projektionen und unseres Wunschdenkens sein. Wir werden feststecken in Endlos-Schleifen der Selbstverbesserung, manipuliert durch die eigenen und kollektiven Schatten.

2. Neutralität, die jenseits der beiden Pole der Dualität existiert.
Ein absichtsloses Nichtwerten jenseits von Motiven, Zielen, Zweck und Nutzen. Für den konditionierten Verstand durchaus eine Herausforderung. In diesem neutralen Zustand der die Oppositionen transzendiert, löst sich Spaltung und Konflikt im Inneren auf - ohne ein weiteres Gegenteil zu erschaffen ! Einfach, unmittelbar.

Zahlreiche Weisheitslehren nennen dies die große Leere, das Nichts. Ist diese Leere nichts? Ja und gleichzeitig ist sie alles ! Sie ist die Ganzheit der gesamten Schöpfung, vollständig in jedem Einzelnen von uns.

3. Handeln aus dem Sein.
Aus der nichtwertenden Neutralität können sich Impulse, Handlungen und Wissen entfalten, die nicht unserer persönlichen und kollektiven Geschichte entspringen.

Denn das was wir wissen, kann uns nur tiefer in das hinein tragen, was wir bereits wissen, niemals darüber hinaus !

"Unabhängig davon, wieviel wir wissen, ist Wissen niemals endgültig. Da ist immer Nichtwissen. Nichtwissen ist das Tor zu neuem, direkten Wissen, das in Kontakt ist mit der wahren Realität. Wahre Veränderung geschieht nur aufgrund von etwas, was wir noch nicht wissen."
A.H. Almaas

Der konditionierte Verstand mit seinen fünf Sinnen ist in vielen Dingen wichtig und wertvoll, hat aber keinerlei Zugriff auf diese Leere, die von ihm nicht erfasst werden kann. Da sein Prinzip auf Fragmentierung, Bewertung und Vergangenheit beruht, kann er die leere Ganzheit nicht verstehen.

Und doch kann Neutralität - Leere - Ganzheit von uns verstanden und erkannt werden ! Nur nicht mit dem Verstand.

Wir können erfahren, wie sich Wissen und Handlung entfaltet, die keine Wiederholung von Vergangenem sind, sondern echtes, tiefes, intensives Leben!

Wenn wir genug Raum in uns schaffen können, es zuzulassen. Das Original, keine Kopien. Für viele vielleicht das erste Mal in ihrem Leben.

Diesen nichtspaltbaren Zustand, der unsere wahre Essenz ist, erforschen wir in unserer Einzel- und Gruppenarbeit und laden Dich herzlich ein, dabei zu sein !!

 


Bruchlinien ziehen sich durch unsere Welt
, so deutlich wie selten zuvor. Es ist inzwischen unmöglich, sie zu übersehen. 

Es sind Verwerfungen die versuchen, alles in zwei Lager zu spalten, die sich gegenüberstehen ... Krieg - Frieden, arm - reich, schwindende Ressourcen - endloses Wachstum, Verlust - Gewinn, Partei A - Partei B... dein Gott - mein Gott ... mein Recht - dein Unrecht ...

Wenn wir ganz genau hinschauen können wir erkennen, dass diese Gegensätze allesamt die beiden Seiten derselben Münze sind !!

Ohne das eine, kein anderes. Sie bedingen einander und halten einander dadurch aufrecht !! Kein Licht ohne Schatten. Sie beginnen und enden in unserem eigenen Inneren.

"Beseitigt das Denken und Glauben an das Positive das Negative? 
Nein, es verstärkt beide Seiten in relativer Proportion zueinander.
Angst existiert nur in Beziehung zu etwas, niemals aus sich selbst heraus."

Krishnamurti

Wir leben in einem Konstrukt von Dualität, das stets beide Pole in gleicher Gewichtung braucht, um fortzubestehen !! Die eine Seite der Münze ist nicht geeignet, das Problem der anderen zu lösen, denn sie haben denselben Ursprung.

Wenn man etwas anderes will als das was augenblicklich da ist, entsteht immer eine Spaltung. Ein Teil strebt nach etwas und will gleichzeitig etwas anderes nicht.

Das erschafft einen Konflikt, in dem das abgelehnt wird, was gerade ist. Diese Ablehnung erzeugt Widerstand, Blockaden, Abwehr. Dieser Konflikt soll nicht gefühlt werden, also wird er verdrängt.

Das Konzept der Dualität dient nur einem Zweck: den Status Quo erhalten - die Spaltung im Innen und Außen. Unsere Geschichte zeigt, dass auf Frieden der nächste Krieg folgte. Wir sehen die gleichen zyklischen Mechanismen, die sich immer und immer wiederholen.

Wäre jemals etwas wirklich Neues und eine echte Weiterentwicklung entstanden, wäre unsere Welt heute eine andere.

"Ich kann nur herausfinden, was es bedeutet, ohne Konflikt zu leben,
wenn das, was jetzt geschieht, beobachtet werden kann.
Dualität entsteht nur, wenn man vor dem, was ist, flieht.
Diese Flucht schafft den Gegensatz, und daher entsteht Konflikt."
Krishnamurti

Unsere Leben sind so komplex geworden, so übervoll mit Informationen, Reizen und Anforderungen, dass die Mehrzahl der Menschen inzwischen permanent am Rande der körperlichen Belastbarkeit leben und versuchen, emotional  nicht unterzugehen.

Diese Lebens(un)art ist stellvertretend für unsere Gesellschaft geworden und zieht eine tiefe Entwurzelung nach sich. Wie dadurch natürliche Verbundenheit zu Unverbindlichkeit und Anhaften wird, darüber möchte ich schreiben.

Tagtäglich zieht uns ein mächtiger Sog nach draußen in die äußere Welt. Dabei entfernen wir uns immer ein Stückchen weiter von uns selbst. Wir haben zu funktionieren, alle anderen müssen es ja schließlich auch.

Schauen wir uns unsere westliche Lebensweise genauer an so können wir beobachten, dass sie Verbundenheit verhindert. Ein nicht endender Strom an Reizen überflutet die Sinne und unsere fein(stofflich)e innere Wesensart. Wir schalten auf Überlebensmodus, beginnen zu reagieren und anzuhaften.

Noch schnell diese News, das Video, jenes Treffen ... ganz nebenbei den Alltag irgendwie schaffen und den Anforderungen von Familie, Freunden und Beruf gerecht werden ...

Wir pendeln zwischen dem was wir meinen zu brauchen und dem, was wir unbedingt vermeiden wollen. Ausgrenzung, Überforderung, Angst nicht mithalten zu können oder etwas wichtiges zu verpassen, Furcht vor einem Leben in Bedeutungslosigkeit und Einsamkeit ...

Der Buddhismus sieht im Anhaften die Quelle allen Leidens. Um sich diesem Sog zu entziehen, flüchten viele Menschen unbewusst in die Unverbindlichkeit. Doch Unverbindlichkeit ist ein Überlebensmechanismus und statt Leiden zu beenden, schafft sie nur noch weiteres.

Dieser unverbundene Zustand wird zur neuen Normalität, der irrtümlicherweise für Freiheit gehalten und vehement verteidigt wird. In Wirklichkeit ist er lebensverneinend, unnatürlich und auf Dauer auch sehr unbefriedigend.

Verbundenheit mit sich selbst, echte Nähe zu anderen und Einssein mit der Natur resonieren tief mit unserem wahren Selbst. Was es braucht ist Achtsamkeit und Willen, sich immer wieder ganz bewusst für diese Verbundenheit zu entscheiden und diese aktiv zu leben.

Statt mit Rückzug, Unverbindlichkeit und Entfremdung auf das Zuviel des Alltags zu reagieren, immer wieder und immer tiefer einzutauchen in den natürlichsten aller Zustände - die Verbundenheit mit uns selbst (und damit auch mit der innersten Essenz allen Lebens). Das kann uns tragen auf eine Art und Weise, wie es nichts anderes im Außen vermag.

Erlaube dem Außen nicht, Dich zu entwurzeln, zu entfremden und zu spalten. Erlaube ihm nicht, Dich von Dir selbst und dem wahren Leben zu entfernen.

Entscheide Dich für Dich selbst, für ein verbundenes Leben, für Nähe, für natürliches echtes Sein ... jeden Tag - ganz bewusst !

Sei Du der Impuls der Verbundenheit - im Innen wie im Außen !!

Ein Dialog dazu aus einem Urfeld-Seminar:

Sag mal, was ist das Urfeld eigentlich genau? Ist es eine bestimmte Ebene oder Dimension?

Nein.

Eine spezielle Energie oder Schwingungsfrequenz.

Nein.

Ist es Licht? Hat es eine Farbe oder eine Form?

Nein.

Ja, was ist es denn nun?

Bewusstsein!

Aha Bewusstsein! Und welches Bewusstsein genau?

Das Bewusstsein.


Das Urfeld ist wie eine Leinwand, auf die die Schöpfung gemalt wird.

Die Schöpfung erscheint auf der Leinwand als ein buntes, sich ständig veränderndes Bild aus Energie und Schwingung.

Das Urfeld ist auch der Urstoff, aus dem alles gemacht wurde und das alles miteinander verbindet.

Gleichzeitig ist es nichts davon.

Nichts. Leer.

Alles und Keines.

Reines Bewusstsein. Reines Sein.

Raumlos. Zeitlos.

Alle Dinge tauchen auf in diesem Bewusstsein, sind erschaffen aus diesem Bewusstsein und werden beobachtet von dem Einen Selbst, das dieses Bewusstsein ist.

Dieses ist Dein wahres Selbst - selbstleuchtende selbstbewusste Präsenz - Dein WesensStern.

Unterscheidet sich diese Arbeit von anderen Traditionen des energetischen, geistigen Heilens, werde ich gefragt.

Ja, das tut sie. Ein wesenstlicher Unterschied ist: Wir geben keine Energie, Du erhälst also keine Energie von außen. Wir arbeiten mit meditativer Aufmerksamkeit und transzendentem Bewusstsein.

Der Weg führt von innen nach außen.

Es geht nicht darum etwas zu verbessern, zu erreichen oder in Ordnung zu bringen. Selbst ein Erkennen und Verstehen wollen tritt in den Hintergrund.

Vielmehr geht es um absichtloses, wertungsfreies Mitfliessen mit dem was gerade ist und um Urvertrauen.

Eine tiefe Hingabe an Dein eigenes bereits vollständiges, wahres Selbst und ein Zulassen dessen, was sich im Jetzt spontan ausdrücken und entfalten will.

Wir begleiten Dich als Resonanzverstärker und Transformationshelfer, damit Du selbst in direkte Verbindung mit dem Urfeld des reinen Seins kommst, das die Ganzheit Deines wahren Selbst umfasst.

Die Verbindung wird zum Einssein, das Persönliche zum Universellen.

Im universellen Urfeld des reinen Seins halten wir den Erlebnisraum für das Entwickeln und Vertiefen Deines ganz persönlichen Kontaktes zur Quelle. Denn Du selbst hast Zugang zu Wissen und kreativer Entfaltung!

Wir verstehen unsere Arbeit als eine Begleitung zur Bewusstwerdung dessen, was Du wirklich bist.


Wenn Du mehr über energetisches Heilen und über den Ansatz unserer Arbeit erfahren möchtest ... [weiterlesen]